International Community and Parenting Fair vom 15.09.2012

Geschrieben von IC Fair. Veröffentlicht in Artikel.

Das war wirklich nicht eine “Tischmesse” mit „Bazar-Artikeln“, nein, hier wurden ganz besondere Produkte und Dienstleistungen angeboten: hier wurde aktiv und nachhaltig gezeigt, wie „Integration“ von fremdsprachigen Familien in der Schweiz stattfinden kann. Vor allem Monica Reppas-Schmid, Gründerin von „Living Cultures Intercultural Training an Consulting“, zeigte einen ganzen Reigen von überraschenden Möglichkeiten, wie so etwas stattfinden kann: z.B. mit „Workshops“, in denen neu ankommenden Familien erklärt wird, wie man sich „einlebt“, wo man Informationen findet, welche Schwierigkeiten zu meistern sind.

Auch der Musik, vor allem mit Beteiligung von Kindern und Erwachsenen bot man Raum, dann gab es Einführungs-Lektionen für Kinder, um das Schach-Spiel zu erlernen und die Angst davor zu verlieren und ganz nebenbei die Konzentrationsfähigkeit zu steigern. Besonders attraktiv war auch das „Geschichtenerzählen“, z.B. „Die Teufelsbrücke in Uri“, ein kleines „Zückerlein“ des „Schweizerischen Verbandes für Weiterbildung SVEB“. Dann konnte man lernen, verschiedene Aromata zu unterscheiden oder wie man sich pflegen soll, um gut auszusehen und sich fit zu fühlen.

Unterhaltsam waren auch die beiden „Clowns“, Stanislaw und Spider Man, von der Theodora Siftung. Sie zeigten, wie sie versuchen, vor allem kranken Kindern den Aufenthalt im Spital erträglicher zu gestalten. Dieser Auftritt wurde von einer internationalen Firma „gesponsert“.

Nicht zu vergessen: der „International Food Court“ mit feinen Spezialitäten aus aller Welt. Viel beachtet wurde auch das „Super-Raffle“, dessen 1. Preis, eine Foto-Collage anlässlich des „Diamond Jubilee“ von Queen Elisabeth, der Kilchberger Künstlerin Maja Sprüngli, eine glückliche Gewinnerin fand. Sehr geschätzte Unterstützung boten auch die sehr sauber und beflissen auftretenden „Volunteers“ (8 ausländische Jugendliche und 2 Schweizer). Sie begleiteten Besucher, halfen den Ausstellern, verkauften Wettbewerbslose und sprangen ein, wo „Not am Mann“ war.

Ein Wermutstropfen bleibt aber trotzdem: Es kamen viel zuwenig Besucher! Lag es am Wetter? Hat man die Werbung zuwenig beachtet? War die Erreichbarkeit des ref. Kirchgemeindehauses in Kilchberg für viele zu mühsam?

Wir wissen es nicht. Aber was wir gesehen und erlebt haben, war unerwartet gut. Das Gewöhnliche ungewöhnlich gut tun hat Erfolg! Und das wurde hier auf allen Stufen praktiziert und gezeigt. Das Unerwartete macht den Unterschied. Nicht zuletzt sind es die freudigen Gesichter der zahlreichen Kinder, die den grossen Aufwand der Organisation solcher Tischmessen bei weitem rechtfertigen und kompensieren. Auch der attraktive „Fair Guide“, eine Zusammenstellung der Angebote aller Institutionen und Aussteller, wird zeitlos bleiben und diese Momente und Lerneffekte noch lange in Erinnerung halten.

 

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